Das Medienkonzept der Alkuinschule

Ein wichtiger Leitgedanke unserer Schule ist, jjeder Schülerin und jedem Schüler die bestmögliche Bildung mitzugeben, um ihnen für ihren zukünftigen Lebensweg Chancen zu eröffnen. Sie sollen dazu befähigt werden, selbstbestimmt und aktiv in der Arbeitswelt und an der Gesellschaft teilzuhaben. Um in unserer modernen Mediengesellschaft bestehen zu können, sollen unsere Schüler*innen kritisch, sachgerecht, sozial verantwortlich und kreativ mit digitalen Medien umgehen können. Heutzutage sind Kinder und Jugendliche meist schon früh Nutzer*innen von Smartphones, Laptops, Tablets und dergleichen, was neue Möglichkeiten bietet, aber auch viele Gefahren birgt. Die Alkuinschule möchte die Schüler*innen dabei unterstützen, ihre Mediennutzung in Bezug auf die Dauer, der Art der Kommunikation und der rechtlichen Vorgaben kritisch zu hinterfragen. Zugleich sollen die Jugendlichen die Medien gezielt zum Recherchieren sowie zum Lernen und Üben nutzen und selber Inhalte mittels digitaler Medien produzieren und präsentieren können.

 

Wir wollen den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unserer Schüler*innen in der Alkuinschule im Sinne einer individuellen Förderung Rechnung tragen. Digitales Lernmaterial kann dabei helfen, einen individualisierten Lehrplan für die Schüler*innen zu erstellen. Die Komplexität der Unterrichtsinhalte und der Differenzierungsgrad von den zu bearbeitenden Aufgaben können variiert werden, das Lerntempo kann an die Lernenden angepasst werden. Der Einsatz digitaler Medien bietet Alternativen oder Erweiterungsmöglichkeiten zu bereits erprobten Unterrichtsformen. Die digitalen Medien sollen analoge Medien im Unterricht also nicht per se ersetzen, sondern ergänzend angeboten werden. Die Alkuinschule hat ihr Medienkonzept bereits Ende des Schuljahrs 2017/18 erfolgreich eingereicht, so dass noch im Schuljahr 2018/19 mit der Lieferung von zwanzig iPads sowie der Installation von neuen Beamern und Windows 10-fähigen Computern gerechnet werden darf.


Lehrerraumprinzip

Lehrer – Unterrichtsräume

Jede*r Lehrer*in hat seinen/ihren eigenen Unterrichtsraum, in dem er seinen/ihren Fachunterricht hält. Die Schüler*innen haben keinen eigenen Klassenraum, sondern wechseln nach jeder (Doppel-)Stunde zum nächsten Lehrerraum. Dieses Konzept wurde nach dem Vorbild englischer Schulen eingerichtet und hat sich seit mehr als 10 Jahren bewährt.

 

Vorteile aus Schülersicht

Ein anderer Raum wird als Abwechslung empfunden und die Schüler*innen profitieren von der wechselnden Sitzordnung. Schüler können im Raum ihre Fachbücher aufbewahren. Der Raumwechsel fördert die Bewegung. Die Schüler*innen treffen/sehen in den 5-Minuten-Pausen andere Schüler*innen.

 

Vorteile aus Lehrersicht

Jede*r Schüler*in ist „Gast“ im Lehrerraum und muss sich an die Regeln der jeweiligen Lehrkraft halten. Der Raum ist aufgeräumt und sauber. Der Unterricht kann pünktlich beginnen. Der Raum ist passend zum Fach technisch besser ausgestattet (PCs mit Lernsoftware und Beamer, CD-Spieler, Tafelzeichengeräte). Die Unterrichtsmaterialien (Bücher, Arbeitshefte, Lernplakate, Modelle, Wandkarten) stehen unter Aufsicht. Es gibt weniger zerstörtes Mobiliar und beschriftete Tische. Die Schüler*innen lernen besser Ordnung zu halten. Die Schüler*innen sind in den 5-Minuten-Pausen nicht unbeaufsichtigt im Klassenraum.